
6 Strategien, um beruflichen Stress effektiv zu managen
Jul 06, 2024Trotz Peak Performance Burnout vermeiden
Warum Burnout uns schleichend überkommt
Burn out trifft uns nicht plötzlich.
Also können wir auch nicht erwarten, im Handumdrehen damit fertig zu werden.
Einer der Hauptgründe für Burnout ist, dass wir keine klare Trennung zwischen Arbeitszeit und Nicht-Arbeitszeit schaffen und einhalten. So durchdringt unsere Arbeit mehr und mehr unseren gesamten Alltag und der damit verbundene Stress vergiftet unser gesamtes Leben.
Häufige Fehler im Umgang mit Stress
Die meisten Menschen versuchen, diesem Prozess zu entkommen, in dem sie ihre Gedanken betäuben und sich mit billigem Dopamin ablenken. Alkohol, Social Media und andere destruktive Verhaltensweisen. Das Problem ist, dass wir damit unsere Kapazitäten, Stress zu tolerieren weiter herabsetzen und als Folge noch mehr Stress empfinden. Ein Teufelskreis.
Außerdem ist die Ursache nicht behoben.
KEINE Strategie ist KEINE Lösung
Wenn wir keine Grenzen schaffen und Gewohnheiten einführen, die eine klare Trennlinie zwischen Arbeit und Erholung schaffen, können wir dieses Problem nicht lösen. Erholung und Zeit ohne Arbeit ist keine Flucht vor der Arbeit. Es ist eine planvolle Pause, die nötige Energie zu tanken um danach die nächste Etappe effizient anzugehen. Aber wenn wir unsere Zeit für Erholung nicht schützen, untergraben wir unsere Fähigkeit, produktiv zu sein.
Meine 6 Schritte gegen Burnout
Der wichtigste Schritt, um Grenzen zu ziehen, ist eine "Shutdown"-Routine.
Eine Serie von Handlungen, die den Arbeitstag beenden.
Das schafft eine klare Trennung zwischen Arbeit und Erholungsphasen und stellt sicher, dass wir die mentale Last der To-Do-Liste für morgen nicht mit in unser privates Leben schleppen.
Diese Routinen können für jeden anders aussehen. Hier sind meine 6 Schritte, die als Idee dienen können, die eigene Version zu finden.
1. “Cut-Off-Time”
Jeden Abend klingelt 20:00 Uhr ein Alarm an meinem Handy, der mir signalisiert, dass ich jetzt den Arbeitstag beende. Ich gebe mir dann noch 5-10min, um die aktuelle Aufgabe fertigzustellen. Mehr nicht. Das ist eine nicht verhandelbare Festlegung.
2. “Shutdown Phase”
Sobald die Aufgabe beendet ist, schließe ich alles:
- Tabs am PC
- Listen
- Bücher usw.
Das ist der physische Akt, meinen Arbeitsalltag zu beenden und signalisiert, dass jetzt ein anderer Abschnitt beginnt.
3. Reflexions-Ritual
20:30 klingelt der 2. Alarm und erinnert mich an meine Reflexions-Routine. Ich beantworte für 5-10min vorgefasste Fragen, um alle Gedanken festzuhalten, zu analysieren und daraus To Do´s für morgen abzuleiten. So ist alles festgehalten. Ich weiß, wo ich es finde und kann die Gedanken loslassen. Vorgefasste Fragen zu beantworten, hilft mir, meine Gedanken schneller zu ordnen und nicht auf ein leeres Blatt zu starren.
4. Übergangs-Ritual: Spazieren
Wann immer möglich, beende ich den Tag mit einem Spaziergang. Allein oder mit meiner Partnerin. Das hilft mir dabei, die körperliche Anspannung (Stress) loszuwerden und ungestörte Zeit mit mir allein oder meiner Partnerin zu verbringen.
5. Entspannungs-Ritual:
Lesen 21:30 erinnert mich der letzte Alarm daran, jetzt ins Bett zu gehen und runterzufahren. Wichtig ist, jetzt etwas zu finden, das hilft, abzuschalten. Das kann von Yoga, Musik, Meditation individuell sehr verschieden sein. Für mich funktioniert Lesen am besten.
6. Schlaf-Fenster:
Meine gesamte Abendroutine ist um meinen Schlaf gebaut. Ich weiß, wie viel Schlaf ich brauche. Dementsprechend habe ich alles geplant, damit ich mindestens so viel Zeit im Bett verbringen kann, wie ich brauche. Hier machen die meisten den größten Fehler. Ihr Schlaf ist so schlecht geplant und organisiert, dass sie schon gar nicht die nötige Zeit haben, ausreichend zu schlafen. Von der Qualität ganz abgesehen. Am besten rechnet man vom Zeitpunkt des Aufstehens die Anzahl der Stunden rückwärts, die man für eine erholsame Nacht an Schlaf braucht, und gibt dann noch 30min drauf. Niemand geht ins Bett und macht sofort die Augen zu, wenn der Kopf das Kissen berührt. Diese 30min sind die Zeit für das Entspannungsritual.
All diese Dinge helfen mir, zu vermeiden, in einen Teufelskreis aus Stress und Burn-out zu geraten. Wenn diese Probleme schon seit einiger Zeit unser Leben bestimmen, können wir nicht erwarten, sie von heute auf morgen zu lösen. Aber wir können anfangen und den Verlauf nicht mehr dem Zufall überlassen. Eigenverantwortung und wieder das Steuer zu übernehmen ist eine Frage der Klarheit und Planung.
Zusammenfassung: Dein Fahrplan zur Stressbewältigung
Mehr 50% des Jahres sind schon wieder vorbei…
Wenn wir nicht zufrieden sind mit dem Kurs, auf dem wir uns gerade befinden, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, planvoll einige neue und bessere Gewohnheiten aufzubauen.
Wann immer du bereit bist, haben wir 4 Möglichkeiten, dir zu helfen:
- unser 1:1 Coaching Programme
- unsere Feel Good Fitness Community
- unsere EBooks und Online Kurse zum Selbststudium
- unser Newsletter
Wenn du Interesse hast, kontaktiere uns und wir vereinbaren ein Gespräch, um uns kennenzulernen und zu verstehen, wo wir dir am besten helfen können.
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