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7 einfache Schritte, um eine Trainings-Routine aufzubauen

coaching training Jul 21, 2024

Auch wenn du glaubst, schon alles probiert zu haben, es gibt einen Weg.

Fast jede gute Sache, die mir in den letzten Jahren gelungen ist, kann ich auf die eine oder andere Weise darauf zurückführen, dass ich eine regelmäßige Trainingsroutine habe. Disziplin oder die Fähigkeit, Sachen zu tun, auch wenn sie keinen Spaß machen. Ausdauer oder die Kapazität, durchzuhalten, wenn anderen die Kraft ausgeht. Resilienz oder das Vertrauen in meine Fähigkeit, auch nach Rückschlägen zurückzukommen.

Das sind nur drei der Eigenschaften, die ich durch mein regelmäßiges Training gelernt und verfeinert habe. Weitere wären:

  • Selbstvertrauen
  • Willensstärke
  • Teamfähigkeit
  • Interozeption (das Vermögen, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören)
  • Organisation und Zeitmanagement
  • Fleiß

Hier sind sieben Schritte, wie jeder eine feste Trainingsroutine in sein Leben integrieren kann:

 

1. Training fest im Kalender einplanen

Was nicht im Kalender steht, passiert nicht. Dein Training ist der wichtigste Termin, weil es ein Invest in deine langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist. Diese Priorität sollte es auch in deinem Kalender haben. Wenn ich meine Woche plane, trage ich zuerst meine Trainingszeiten ein. Ja, es können Termine dazwischenkommen, aber dann verschiebe ich mein Training. Es fällt nicht aus. Und wenn es nicht passt, kann ich situativ entscheiden. In der Regel bleibt das Training im Kalender und für andere Termine muss eine Lösung gefunden werden.

 

2. Finde etwas, was dir Spaß macht

Meist ist das etwas, das wir gut können oder für das wir eine natürliche Veranlagung haben. Wenn man etwas beginnt, das enorme Überwindung erfordert, ist das keine gute Langzeitstrategie. Es werden schlechte Tage kommen, und wir fallen ab. Ziel ist, etwas zu finden, das auch an den widrigsten Tagen zu machen ist. Mit der Zeit erweitern sich unsere Kapazität und unsere Interessen, und wir können neue Sachen ausprobieren. Ein Plan, der auf konstanter Überwindung baut, ist zum Scheitern verurteilt.

 

3. Gestalte dein Umfeld

Unser Umfeld prägt uns mehr, als wir unser Umfeld. Wenn mein Leben bewusst so angelegt ist, dass bestimmte Handlungen möglichst einfach sind, sind die Hürden auch in schwierigen Situationen zu nehmen. Deswegen ist es wichtig, unser Umfeld so zu gestalten, dass die gewünschten Handlungen fast automatisch erfolgen:

  • Ein Fitnessstudio auf dem Weg zur Arbeit
  • Home-Gym-Equipment gleich neben der Couch
  • Laufsachen im Bad für den Morgen schon zurechtgelegt

 

4. Setze dir Grenzen

Die meisten Menschen wollen am Anfang entweder zu viel oder haben Sorgen, wie sie die neue Routine in den Tag integrieren sollen. Für beides helfen Begrenzungen, besonders in der Zeit.

  • Wenn du Bedenken hast, es wird zu viel: Fang mit 5 Minuten an. Oder 2 Minuten. Egal, wie klein der erste Schritt ist, Hauptsache du gewinnst Momentum.
  • Wenn du eher dazu neigst, zu viel zu wollen: Setze dir zu Beginn enge Zeitlimits. Du willst 1 Stunde trainieren? Setze das Limit auf 30 Minuten. So stellst du sicher, dass du nicht ausbrennst und immer noch etwas im Tank lässt für die nächste Einheit.

 

5. Vergiss deinen Perfektionismus

Der schlimmste Feind des Fortschritts ist wohl der Perfektionismus. Wir müssen unsere „Ganz-oder-gar-nicht-Mentalität“ loslassen. Selbst ein 10-Minuten-Spaziergang oder ein 5-Minuten-Workout ist besser als keins. Zwei Menschen starten zu Jahresbeginn ihr Training. Der eine trainiert nur einmal die Woche, weil an den anderen Tagen die Bedingungen nicht stimmen. Der andere trainiert jeden Tag, aber nur 10 Minuten. Wer ist nach einem Jahr besser dran?

 

6. Nutze ein System, um Prokrastination zu vermeiden

Der beste Weg, um einfach anzufangen und Fortschritte sicherzustellen, ist, einem festen Trainingsplan zu folgen. Kein Nachdenken. Einfach machen. Entweder man entwickelt vorab selbst einen Plan oder lässt sich helfen. Wir bezahlen immer einen Preis. Entweder mit Geld oder unserer Zeit.

 

7. Schaffe dir ein Umfeld, das dich auf Kurs hält

Der vielleicht wichtigste Punkt, um Kontinuität sicherzustellen. Studien zeigen, dass die Ausfallrate um 80 % sinkt, wenn wir eine verbindliche Zusage eingehen:

  • Ein Trainingspartner
  • Eine Gruppe
  • Ein Coach

Egal, was für dich am besten funktioniert. Wichtig ist, dass du deine Absicht öffentlich kommunizierst und dir selbst den Weg zurück dadurch erschwerst. In der Gruppe macht alles einfach mehr Spaß.

 


 

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