Die Macht deiner Gedanken und Gefühle
Oct 27, 2024Deine Gedanken und Gefühle formen deine Realität.
Negative Denkmuster und unkontrollierte emotionale Impulse können nicht nur zu psychischen, sondern auch zu physischen Krankheiten führen und unser gesamtes Leben beeinträchtigen. Daher ist es entscheidend, die Kontrolle über unsere Gedanken und Gefühle zu gewinnen.
Mir selbst war dieser Zusammenhang lange nicht bewusst. Erst als fast mein komplettes Leben in Scherben vor mir lag und ich befürchten musste, den Kontakt zu meinen Kindern zu verlieren, erkannte ich, wie weit ich vom Kurs abgekommen war.
Negative Gedanken aus einigen schlechten Erfahrungen hatten sich zu Glaubenssätzen verfestigt, die meine Entscheidungen immer wieder in die gleiche Richtung steuerten. Diese Entscheidungen führten zu den immer gleichen Erlebnissen und Erfahrungen und damit zu bestimmten negativen Gefühlen, die ich unkontrolliert passieren ließ. Und damit leitete ich den nächsten Zyklus aus stark eingefärbten Gedanken ein usw usf.
Wir müssen aus diesen Spiralen negativer Gedanken und unkontrollierter Emotionen und Impulse aussteigen, wenn wir uns ein anderes Leben wünschen.
Und alles beginnt mit unseren Gedanken.
1. Die Macht der Gedanken: Wie unser Denken unsere Gesundheit beeinflusst
Unsere Gedanken haben einen direkten Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit.
Negative Gedankenmuster aktivieren Stressreaktionen im Körper, die langfristig zu Krankheiten führen können. Studien zeigen, dass chronischer Stress das Immunsystem um bis zu 50 % schwächen kann.
Positive Gedanken hingegen können heilungsfördernd wirken und unser allgemeines Wohlbefinden steigern.
Dies unterstreicht die Wichtigkeit, bewusst auf unsere Gedankenmuster zu achten und sie aktiv zu steuern.
2. Veränderung beginnt im Kopf: Der Schlüssel zur persönlichen Transformation
Um echte Veränderungen in unserem Leben zu bewirken, müssen wir bei unseren Denkmustern ansetzen.
Viele Menschen machen den Fehler, nur an der Oberfläche zu arbeiten, indem sie ihr Verhalten ändern wollen, ohne die zugrunde liegenden Gedanken und Überzeugungen anzugehen.
Dies führt oft zu kurzfristigen Erfolgen, aber langfristig fallen wir in alte Muster zurück, besonders wenn die Umstände nicht ideal sind.
Der Schlüssel liegt darin, unsere Denkweisen bewusst zu hinterfragen und neu zu programmieren.
Der erste Schritt besteht darin, unsere täglichen Gedanken zu beobachten und negative Muster zu identifizieren. Danach können wir diese schrittweise durch positive, unterstützende Gedanken ersetzen.
3. Befreie dich von alten Mustern: Der Weg zu einem neuen Ich
Um sich von alten, hinderlichen Mustern zu befreien, ist es wichtig, Unbehagen als Teil des Veränderungsprozesses zu akzeptieren.
Viele Menschen scheitern an Veränderungen, weil sie den Diskomfort scheuen, der mit dem Verlassen der Komfortzone einhergeht.
Stattdessen sollten wir dieses Unbehagen als Zeichen des Wachstums begrüßen.
Praxis-Tipp: Sich täglich kleine Herausforderungen zu setzen, die uns zwingen, bekanntes Terrain und die Komfortzone zu verlassen.
Dies können einfache Dinge sein, wie eine neue Route zur Arbeit zu nehmen oder ein Gespräch mit einem Fremden zu beginnen oder jemandem, von dem wir wissen, dass seine Überzeugungen nicht mit unseren übereinstimmen.
Diese kleinen Schritte trainieren unser Gehirn, Veränderungen als positiv wahrzunehmen.
4. Stress verstehen und überwinden: Wie chronischer Stress unsere Gesundheit beeinträchtigt
Chronischer Stress hat weitreichende negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Er beeinträchtigt nicht nur unser emotionales Wohlbefinden, sondern schwächt auch unser Immunsystem, stört unsere Verdauung und kann zu Herz-Kreislauf-Problemen führen.
Ein häufiger Fehler im Umgang mit Stress ist es, ihn zu ignorieren oder zu versuchen, ihn durch externe Stimuli wie übermäßigen Medienkonsum oder Substanzmissbrauch zu betäuben.
Stattdessen ist es wichtig, aktive Stressbewältigungsstrategien zu entwickeln.
Effektive Methoden sind
- regelmäßige Meditation
- körperliche Bewegung
- und das Praktizieren von Achtsamkeit im Alltag.
Schon 10 Minuten tägliche Meditation können nachweislich den Cortisolspiegel senken und die Stressresistenz erhöhen.
5. Bewusstsein als Werkzeug: Wie Achtsamkeit unser Leben verändert
Achtsamkeit ist ein mächtiges Werkzeug zur Veränderung unseres Lebens. Sie hilft uns, aus automatischen Reaktionsmustern auszubrechen und bewusste Entscheidungen zu treffen.
Um Achtsamkeit effektiv in unseren Alltag zu integrieren, beginnen wir am besten mit kleinen Schritten: Konzentrieren wir uns beispielsweise beim Zähneputzen vollständig auf diese Tätigkeit, anstatt in Gedanken abzuschweifen. Oder nehmen wir uns einen Moment Zeit, um 3 tiefe Atemzüge zu nehmen, bevor wir auf eine provokante Aussage reagieren.
Diese einfachen Praktiken können unsere Fähigkeit zur Selbstregulation und emotionalen Kontrolle deutlich verbessern.
6. Die Zukunft gestalten: Vom Opfer zum Gestalter deiner Realität
Viele Menschen fühlen sich als Opfer ihrer Umstände, anstatt sich als Gestalter ihrer Realität zu begreifen. Diese Opfer-Haltung hält uns in negativen Mustern gefangen und verhindert persönlichen Fortschritt.
Um diesen Zustand zu überwinden, ist es wichtig, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen. Ein praktischer Ansatz dafür ist die Visualisierungstechnik.
Wir können uns täglich 5-10 Minuten Zeit nehmen, um unsere gewünschte Zukunft in allen Details zu visualisieren.
Stell dir vor, wie es sich anfühlt, was du tust und wer du in dieser Zukunft bist.
Diese Übung programmiert unser Unterbewusstsein neu und richtet unsere Handlungen auf unsere Ziele aus.
7. Emotionale Meisterschaft: Der Schlüssel zu nachhaltiger Veränderung
Emotionale Selbstregulierung ist entscheidend für nachhaltige persönliche Veränderung.
Viele Menschen lassen sich von ihren Emotionen steuern, anstatt sie bewusst zu lenken.
Um emotionale Selbstregulierung zu entwickeln, können wir diesen 5 Schritten folgen:
- Unsere Emotionen identifizieren, ohne sie zu bewerten.
- Unsere Emotionen als vorübergehenden Zustand akzeptieren.
- Den Auslöser der Emotion hinterfragen.
- Bewusst auswählen, wie wir zukünftig auf diese Emotion reagieren möchten.
- Regelmäßig positive Emotionen wie Dankbarkeit und Zuversicht üben.
Durch konsequentes Anwenden dieser Schritte können wir unsere emotionale Selbstregulierung steigern und eine größere Kontrolle über unser Leben gewinnen, anstatt auf jeden Impuls zu reagieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unsere Gedanken und Gefühle unser Leben in allen Bereichen beeinflussen.
Indem wir lernen, unsere Gedanken und Gefühle bewusst zu steuern, können wir nicht nur unsere Gesundheit verbessern, sondern auch unser gesamtes Leben positiv gestalten.
Es erfordert Übung und Geduld, aber die Ergebnisse sind es wert. Wir können heute damit beginnen, eine Routine zu implementieren, unsere Gedankenmuster und emotionalen Impulse zu beobachten und schrittweise zu verändern.
Wir haben es in der Hand, unserem Leben durch bewusste Arbeit an unseren Gedanken und Regulierung unserer Emotionen eine neue Richtung zu geben.
Bis zum nächsten Mal.
- Marcel
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