
Komfort macht dich krank - Warum du dich manchmal müder fühlst, obwohl dein Leben „gut“ läuft.
Mar 30, 2025Vor ein paar Jahren saß ich an einem Sonntagmorgen auf der Terrasse meiner Eltern.
Frischer Kaffee, die Sonne schien, keine Termine – eigentlich alles, was man sich wünscht.
Und doch war da dieses unterschwellige Gefühl:
Trägheit. Keine Energie. Kein Drive. Obwohl eigentlich alles bestens war.
Heute weiß ich:
Diese Bequemlichkeit ist nicht das gleiche wie Wohlbefinden.
Komfort bedeutet nicht automatisch Gesundheit.
Im Gegenteil.
Zu viel Komfort macht uns krank.
Unsere Körper sind nicht für Bequemlichkeit geschaffen.
Wir leben in einer Welt, in der fast alles auf Knopfdruck verfügbar ist:
- Nahrung (zu jeder Zeit, überall)
- Wärme (Zentralheizung, 22 Grad rund um die Uhr)
- Bewegung (so wenig wie möglich – Fahrstuhl statt Treppe, Auto statt zu Fuß)
Aber unser Körper stammt aus einer Zeit, in der genau das Gegenteil normal war:
- Fastenphasen statt 3 Hauptmahlzeiten und 2-3 Snacks
- Kälte, Dunkelheit, Anstrengung
- Lange Fußmärsche, schwere körperliche Arbeit
Kurz gesagt:
Wir sind biologisch auf Stress programmiert – aber nicht auf Dauerstress, sondern auf gezielte, punktuelle Herausforderungen. Auf Belastung. Und auf Erholung danach.
Guter Stress macht uns stärker.
Das Prinzip nennt sich Hormesis:
Ein kurzer, gezielter Reiz, der unseren Körper nicht zerstört, sondern aus dem Gleichgewicht zwingt und nach der Anpassung widerstandsfähiger macht.
Beispiele:
- Kälte (z. B. Wechselduschen, Eisbäder)
- Fasten (z. B. 16:8 oder 24h-Fasten)
- Krafttraining (z. B. Bodyweight oder mit Gewichten)
- Hitze (z. B. Sauna)
- bewusste Reizreduktion (z. B. Digital Detox, Zeit in der Natur, Meditation)
All das sind Formen von ganzheitlichem Training – nicht nur für den Körper, sondern auch fürs Nervensystem und den Geist.
3 einfache Wege, um Komfort bewusst zu durchbrechen:
Wenn du spürst, dass deine Energie nachlässt, obwohl du eigentlich „alles richtig machst“ – versuch’s mit einem dieser Hebel:
-
Beginne den Tag mit einer kalten Dusche.
60–90 Sekunden reichen. Klingt hart – aber das Gefühl danach ist besser als jeder Kaffee.
-
Iss deine erste Mahlzeit mittags.
16:8-Fasten hilft, deinen Blutzucker zu stabilisieren und den Stoffwechsel zu entlasten. Auch das bewusste Erfahren von Hunger und die Erkenntnis, dass wir nicht sofort sterben, relativiert viele unserer Impulse.
-
Bewege dich täglich – mindestens 30 Minuten.
Gehen, Treppensteigen, spazieren. Dein Körper ist für Bewegung gemacht, nicht für Sitzen. Für den Anfang: Was auch immer dir Spass macht und dir hilft, eine Gewohnheit aufzubauen.
Reflexionsfrage zum Schluss:
Wovor schützt dich dein Komfort gerade – und was könntest du gewinnen, wenn du ihn bewusst verlässt?
Manchmal ist das, was wir meiden, genau das, was wir brauchen.
Nicht mehr Bequemlichkeit. Sondern mehr Bewusstheit.
Und die Fähigkeit, bewusst gegen den Strom zu schwimmen, gegen die Norm. Durchschnitt in einer immer kranker werdenden Gesellschaft zu sein – ist das wirklich erstrebenswert?
Verlasse den eingetretenen Pfad – weil deine Gesundheit es wert ist.
Wenn du tiefer in diese Themen eintauchen willst:
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Bis zum nächsten Mal.
Marcel
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