Metabolische Gesundheit ist mehr als eine Zahl – Wie du dein wahres Gesundheitsprofil entdeckst

ernährung lifestyle Dec 01, 2024

Der Wert auf der Waage sagt nicht die ganze Wahrheit.

Wir hören ständig, dass Gewicht und Gesundheit zusammenhängen, doch diese Sichtweise ist oft zu einfach und irreführend.

Business Leader und High Performer kämpfen mit stressbedingten Gesundheitsrisiken und wollen auf einfache Weise fitter werden. Viele glauben, dass Abnehmen allein ihre metabolische Gesundheit verbessert – aber Gewicht ist nur ein Puzzleteil.

Heute reden wir über wahren Schlüsselfaktoren, um langfristig gesund, energiegeladen und leistungsfähig zu bleiben.

Diese Ansätze zeigen dir, warum es an der Zeit ist, den Blickwinkel auf Gesundheit zu erweitern.

 

1. Gewicht allein ist kein Gesundheitsindikator

Gewicht als einziger Maßstab für Gesundheit zu nutzen, ist wie eine Investition allein an den Quartalszahlen zu messen.

Das Gewicht zeigt weder die Verteilung von Körperfett noch die Zusammensetzung von Fett und Muskelmasse, was jedoch entscheidend für das Gesundheitsrisiko ist.

Fehler: Viele verlassen sich nur auf BMI und Gewicht und übersehen zentrale Gesundheitsfaktoren wie Blutdruck, Blutfettwerte und Insulinresistenz. Das führt dazu, dass manche Risikopatienten übersehen werden, während gesunde Personen als „gefährdet“ eingestuft werden.

 

2. Die Grenzen des BMI: Mehr als nur eine Formel

BMI (Body Mass Index) mag als erster Gesundheitsindikator nützlich sein, doch er sagt wenig über Körperfettverteilung und -anteil aus.

Das führt das oft zu falschen Schlussfolgerungen: Muskulöse Menschen können einen hohen BMI haben, der sie fälschlich in die Kategorie „Adipositas“ einordnet.

Statistik: Studien zeigen, dass der BMI in 50% der Fälle falsche Einschätzungen zum Gesundheitszustand gibt. Menschen mit zentraler Adipositas (Bauchfett) haben oft ein höheres Risiko für Herzkrankheiten als Menschen mit einem allgemein erhöhten BMI.

Tipp: Ein besserer Maßstab ist der Taillen-Hüft-Quotient (WHR), der präzise Auskunft über das Verteilungsmuster von Fett gibt.

 

3. Zentrale Adipositas: Das Bauchfett-Risiko verstehen

Viszerales Fett, das sich um die Organe ansammelt, gilt als besonders gefährlich. Es erhöht das Risiko für Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes und Herzerkrankungen deutlich stärker als Unterhautfettgewebe (subkutanes Fett).

Viszerales Fett ist stark hormonell aktiv und erhöht die Produktion von Entzündungsstoffen. Diese Stoffe begünstigen wiederum chronische Entzündungen und fördern metabolische Krankheiten.

Action Step: Miss regelmäßig deinen Taillenumfang. Achte dabei auf Veränderungen und vergleiche deine Wert mit dem Hüftumfang, um deine WHR zu berechnen. Eine WHR von über 0,9 bei Männern und 0,85 bei Frauen gilt als Risikobereich.

 

4. Insulinresistenz: Ein versteckter Risikofaktor

Insulinresistenz ist oft das erste Anzeichen metabolischer Dysfunktion. Hoher Stress und eine Ernährung, die aus stark verarbeiteten Lebensmitteln besteht, fördern diesen Zustand.

Bei Insulinresistenz kann der Körper Glukose nicht effizient nutzen, was zu dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten führt.

Stelle dir Insulin als Schlüssel vor, der die Zellen öffnet, um Zucker aufzunehmen. Bei Insulinresistenz wirkt dieser Schlüssel weniger effektiv, was zu einem Energieverlust in den Zellen und hohen Blutzuckerwerten führt.

Umsetzung: Einfache Veränderungen wie weniger verarbeitete Kohlenhydrate und regelmäßiges, intensives Training können die Insulinempfindlichkeit verbessern und langfristig die Gesundheit unterstützen.

 

5. „Skinny Fat“ und metabolisch gesunde Adipositas

Ein schlanker Körper bedeutet nicht automatisch Gesundheit, ebenso wie Übergewicht nicht zwangsläufig Krankheit bedeutet.

„Skinny Fat“ beschreibt Menschen mit normalem BMI, aber einem hohen Anteil an Körperfett. Diese Personen können ähnliche Gesundheitsrisiken haben wie jemand mit starkem Übergewicht.

Tipp: Lass deinen Körperfettanteil und Fettverteilung regelmäßig messen, zum Beispiel mit DEXA-Scans oder InBody-Messungen, um das Verhältnis von Muskelmasse zu Fettgewebe zu bestimmen.

Beispiel: Gerade Menschen, die in Führungsrollen viel Stress erleben, zeigen häufig das „Skinny Fat“-Profil, weil Stress die Fettablagerung im Bauchbereich fördert.

 

6. Ganzheitlicher Ansatz zur metabolischen Gesundheit

Um metabolische Gesundheit zu verstehen, braucht es einen umfassenden Blick:

Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress spielen eine Rolle.

Ein solcher Ansatz berücksichtigt auch den Einfluss der psychischen Gesundheit, da psychischer Stress die hormonellen Mechanismen negativ beeinflussen kann.

Menschen, die täglich Bewegung in ihr Leben integrieren, haben ein 40% geringeres Risiko, metabolische Krankheiten zu entwickeln.

Action Step: Setze dir kleine Ziele. Beginne mit 10-minütigen Spaziergängen oder einer kurzen Meditation vor dem Schlafengehen.

Diese Gewohnheiten verbessern langfristig deine Gesundheit und verringern das Risiko von Stoffwechselkrankheiten.

 

7. Langfristige Gesundheitsstrategie: Kleine Schritte, große Wirkung

Lass dich nicht von zu großen Zielen entmutigen. Schon kleine Veränderungen in Richtung gesünderer Ernährung, besserem Schlaf und täglicher Bewegung haben langfristig großen Einfluss auf deine Gesundheit.

Viele High Performer erwarten, dass kurzfristige Diäten oder „Crash-Programme“ schnelle Erfolge bringen. Doch das Gegenteil ist oft der Fall:

Diese Methoden wirken kurzfristig, langfristig verschlechtern sie oft das Wohlbefinden und die Gesundheit.

Action Step: Entwickle eine Routine, die zu deinem Alltag passt. Vermeide extreme Veränderungen, setze auf nachhaltige Gewohnheiten, die sich auch in stressigen Zeiten gut integrieren lassen.



Am Ende sollten wir eines nicht vergessen:

Die Zahl auf der Waage ist ein Ausgangspunkt, aber keine endgültige Antwort.

Gesundheit erfordert Weitblick und einen ausgewogenen Blick auf den gesamten Lebensstil.

 

Bis zum nächsten Mal.

Marcel

 


 

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