Dartboard and Dart with learning at center

Von der Angst zur Neugier: Eine alternative Perspektive auf Motivation für Spitzenleistungen

coaching leadership mindset Jun 29, 2024

Warum High Performer und Führungskräfte auf den Antrieb des Lernens setzen sollten

 

Die Herausforderung der Motivation im Leistungssport

Ich habe fast mein ganzes Leben im Leistungssport verbracht, entweder als Athlet oder als Coach. Immer wieder habe ich mich mit der Frage beschäftigt, was der bessere Motivator ist: die Angst zu verlieren oder der Wille zu gewinnen.

Motivationsdilemma: Verlustangst versus Siegeswille

Nach 30 Jahren bin ich mir sicher, dass es weder das eine noch das andere ist.

Sicher gibt es Menschen, für die das „weg-von“ ein starker Motivator ist, genauso wie es für andere das „hin-zu“ ist. Die einen suchen Bestätigung, die anderen wollen sich etwas beweisen.

Langjährige Erkenntnis: Keine der beiden traditionellen Motivationen ist ideal

Für mich ist es etwas anderes: Neugier. Der Antrieb, etwas lernen zu wollen, aus jeder Situation die Lektion herauszufiltern. So wird jede Erfahrung ein Experiment, ein Test, Neues zu entdecken. Spiele ich, um nicht zu verlieren, ist Angst der Hauptantrieb.

Die Kraft der Neugier: Ein unterschätzter Antrieb

Angst schränkt uns ein – unsere Kreativität, unsere Flexibilität. Alles wird gedrosselt, weil es ums sprichwörtliche Überleben geht.

Zumindest unser Selbstwertgefühl steht auf dem Spiel, unser Status. Angst ist nie ein guter Ausgangspunkt für Aufgaben, die unsere Problemlösungskapazität erfordern.

Die Einschränkungen von Angst und Gewinnstreben

Ähnlich ist es mit dem „Spielen, um zu gewinnen“.

Der Erfolg wird dann einzig daran gemessen, ob wir das Ergebnis erzielen. Alles andere ist eine Niederlage, egal wie viel Einsatz wir bringen, egal wie nah wir an unser volles Potenzial herangekommen sind. Es entscheidet sich einzig danach, ob wir gewinnen. Alle Ressourcen, jeglicher Aufwand war umsonst, wenn wir nicht gewinnen.

Durch diese Art zu denken, verlieren wir so viel: Lektionen, kleine Erfolge, Erkenntnisse, Erfahrungen – alles wird davon überschattet, das Ziel nicht erreicht zu haben.

Ein neuer Ansatz: Spielen, um zu lernen

Wählt man die dritte Perspektive: „Zu spielen, um zu lernen“, dann zählen all diese Maßstäbe nicht. Denn egal, wie es ausgeht, wir haben immer die Lektion. Alle anderen Bewertungskriterien verlieren ihre Bedeutung und haben keinen Einfluss auf unseren Einsatz und unsere Leistung. Wir können aus unserer uneingeschränkten Kreativität schöpfen und uns der Sache an sich widmen.

Wir können in den sogenannten „Flow State“ wechseln, in dem wir Potenziale anzapfen, die uns verschlossen bleiben, wenn wir mit einem der anderen beiden Ansätze operieren. Wir sind eins mit dem Moment und konzentrieren uns nur auf die Aufgabe vor uns, weil der Ausgang nicht wichtig ist. Wir gewinnen die Erfahrung und die Lektion, egal wie das Ergebnis ausfällt.

Das Wichtigste zusammengefasst: Kreativität, Flow State und nachhaltiger Erfolg

  1. Die Hauptantriebsfaktoren der meisten sind „Niederlagen zu vermeiden“ und „Siegen um jeden Preis“.
  2. Beide Ansätze haben eine Schwäche, denn sie sind in einer Mentalität der Knappheit verwurzelt. Was passiert, wenn wir das angestrebte Ergebnis verpassen?
  3. Ein dritter und besserer Ansatz ist: „Spielen, um zu lernen“. Man gewinnt die Erfahrung, unabhängig vom Ergebnis.
  4. Dadurch können wir uns ganz der Aufgabe widmen, besser unsere Kreativität nutzen und in den „Flow State“ wechseln.

 

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